22 March 2026, 04:33

Thüringens Freilichtmuseen starten mit neuen Attraktionen in die Saison 2024

Eine Gruppe von Menschen steht im BMW Museum in München, mit Autos auf der linken Seite und einem Schild mit der Aufschrift "BMW Museum München" auf der rechten Seite, mit Blick auf Büsche, Geböude und den Himmel durch Glasfenster.

Drosselt der Spritpreis Besuche von Freilichtmuseen? - Thüringens Freilichtmuseen starten mit neuen Attraktionen in die Saison 2024

Thüringens Freilichtmuseen bereiten sich auf die Wiedereröffnung im Frühling vor – mit neuen Attraktionen und Veranstaltungen

Mehrere Standorte, darunter die Thüringer Bauernhäuser in Rudolstadt und das Kloster Veßra, öffnen mit modernisierten Anlagen und frischem Programm wieder ihre Pforten. Doch die steigenden Spritkosten bleiben ein Sorgenkind für Museen, die auf Besucher angewiesen sind, die mit dem Auto anreisen.

Den Auftakt macht bereits die Funkenburg in Westgreußen, die wie gewohnt über das Osterwochenende ihre Tore öffnet. Trotz finanzieller Turbulenzen – der Trägerverein hat kürzlich Insolvenz angemeldet – finden traditionelle Veranstaltungen wie eine Ostereiersuche und ein Cafébetrieb statt. Das Freilichtmuseum Hohenfelden startet am 28. März mit der Wiedereröffnung des Hauptgeländes, während das neue Besucherzentrum voraussichtlich Ende Mai fertiggestellt wird.

Die Thüringer Bauernhäuser in Rudolstadt folgen am 1. April und präsentieren ein restauriertes Eingangstor sowie eine leistungsstarke Kaffeemaschine für Gäste. Das Kloster Veßra hat seine alten Stallungen in einen Lernort umgewandelt und zeigt ab 28. Mai eine Sonderausstellung über Frauen in der Landwirtschaft. Zu den Sommerhöhepunkten zählen das Museumsfest, ein Gartenmarkt und das Konzert "Klosterklang" am 5. Juli.

Auch beliebte jährliche Veranstaltungen kehren zurück, darunter der Handwerkertag, der Schäfertag und der Thüringer Käsemarkt. Um die Anreise zu den ländlichen Standorten zu erleichtern, plant das Museumsnetzwerk einen Wochenend-Busshuttle ab Erfurt.

Doch die Spritpreise bereiten den Museumsdirektoren weiterhin Kopfzerbrechen. Zwar sind die Benzinkosten seit ihrem Höchststand 2022 leicht gesunken – von 192,6 auf 179,4 Cent pro Liter im Jahr 2024 –, doch viele Museen sind auf autofahrende Besucher angewiesen. Der Leiter von Hohenfelden äußerte Bedenken, dass hohe Fahrtkosten Gäste abschrecken könnten.

Trotz finanzieller und logistischer Herausforderungen haben die Museen ihr Angebot mit neuen Einrichtungen, Ausstellungen und Transportmöglichkeiten erweitert. Die Saison kann wie geplant starten – doch ob die Besucherzahlen halten, hängt auch von den Spritkosten und der Erreichbarkeit ab.

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