18 April 2026, 18:32

Troisdorfer Johanneshaus diskutiert Antisemitismus zwischen Geschichte und Gegenwart

Ein historisches Plakat der Schlacht von Antietam, das Soldaten im Kampf mit Gewehren und gefallenen Kameraden zeigt, vor einer Kulisse aus Bäumen, einer Brücke, Flaggen, Rauch und einem bewölkten Himmel, mit Text am unteren Rand.

Troisdorfer Johanneshaus diskutiert Antisemitismus zwischen Geschichte und Gegenwart

Öffentliche Veranstaltung zu Antisemitismus im Troisdorfer Johanneshaus

Im neu renovierten Gemeinschaftszentrum Johanneshaus der Evangelischen Kirche Troisdorf findet eine kostenlose öffentliche Veranstaltung zum Thema Antisemitismus statt. Am Dienstag, dem 4. November 2025, steht der Abend unter dem Zeichen der historischen Wurzeln und modernen Erscheinungsformen des Antisemitismus – ein Thema, das in der öffentlichen Debatte oft zu wenig Beachtung findet.

Die Veranstaltung beginnt um 19:15 Uhr und endet um 21:00 Uhr in der Kronprinzenstraße 16. Saskia Klemp, Synodaldelegierte und Mitarbeiterin der Gedenkstätte Landjuden an der Sieg, wird durch den Abend führen. Sie gibt einen Überblick über die Entwicklung des Antisemitismus im Laufe der Zeit und analysiert, wie er sich heute äußert.

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Im Anschluss an den Vortrag haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, an einem Argumentationstraining teilzunehmen. In diesem praxisorientierten Workshop werden gängige Parolen, Diskussionsstrategien und Beispiele für Hassrede aufgegriffen und gemeinsam reflektiert. Die Teilnahme steht allen offen, eine Anmeldung ist jedoch bis zum 3. November 2025 erforderlich.

Ziel des Abends ist es, das Bewusstsein für Antisemitismus in seinen historischen und gegenwärtigen Formen zu schärfen. Die Veranstalter laden alle Interessierten herzlich ein, denn die Veranstaltung bietet nicht nur Wissenswertes, sondern auch konkrete Handlungsmöglichkeiten, um Hassrede zu erkennen und ihr entgegenzutreten. Der Eintritt ist für alle frei.

Quelle