15 May 2026, 08:42

Vom Dönerverkäufer zum Gastronomie-Mogul: Metin Dags unglaublicher Aufstieg

Papier mit handgeschriebenem Text "Marsch der Burger-Compagnie, WK 5" darauf.

Vom Dönerverkäufer zum Gastronomie-Mogul: Metin Dags unglaublicher Aufstieg

Metin Dag kam mit nur 13 Jahren aus der Türkei nach Deutschland. Mit kaum mehr als Entschlossenheit stieg er in das Gastronomiegewerbe ein und baute schließlich ein blühendes Unternehmensimperium auf. Heute umfasst sein Portfolio eine Kette von Döner-Restaurants, eine Partnerschaft mit einem Fußballstar und sogar Pläne für ein vollständig automatisiertes Gastronomiekonzept.

Dags Weg begann 2008, als er gemeinsam mit seinem Bruder das Mangal in Köln eröffnete. Das Restaurant hob sich durch authentische türkische Holzkohle-Spezialitäten ab – eine Neuheit in der Stadt zu dieser Zeit. Doch der Erfolg blieb nicht ohne Rückschläge. Sein erster Imbiss scheiterte an einem ungünstigen Standort, was ihn zwang, wieder als Angestellter in anderen Gastronomiebetrieben zu arbeiten.

2018 schloss sich Dag mit dem ehemaligen Fußballspieler Lukas Podolski zusammen und gründete die LuknDag GmbH. Ihr erstes Projekt, Mangal X LP10, startete als Pop-up-Dönerladen in Berlin. Obwohl es nach sechs Monaten wieder schloss, sicherten sie sich kurz darauf einen festen Standort in Kooperation mit Kaufland. Die Marke expandierte seither rasant und betreibt mittlerweile 46 Filialen in Deutschland, den Niederlanden und Polen.

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Bis 2024 holte Dag Marco Schepers als Geschäftsführer für Mangal X LP10 ins Boot. Das Ziel ist ehrgeizig: die Kette auf 1.000 Restaurants auszubauen. Doch Dag denkt noch weiter – neben der klassischen Gastronomie setzt er auf Innovation. Gemeinsam mit dem Start-up Circus Kitchens arbeitet er an einer „vollautomatisierten Restaurantkette“ mit einem robotergesteuerten Kocharm.

Dag blickt oft auf die Lehren zurück, die er auf seinem Weg gelernt hat. Er betont, wie wichtig es ist, Neues anzubieten, starke Partnerschaften einzugehen und zu erkennen, wann andere Aufgaben besser bewältigen können. Seine Botschaft an junge Unternehmer ist klar: Erfolg verläuft selten geradlinig, und Durchhaltevermögen zählt mehr als Perfektion.

Vom kämpfenden Migranten zum Gastronom mit Dutzenden Standorten zeigt Dags Karriere, wie Anpassungsfähigkeit und Kooperationen Rückschläge in Chancen verwandeln können. Seine jüngsten Projekte – von Automatisierung bis zur raschen Expansion – deuten darauf hin, dass sein unternehmerischer Weg noch lange nicht am Ende ist.

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