15 May 2026, 08:41

Vom kasachischen Talent zum deutschen Fußballstar: Sein unaufhaltsamer Aufstieg

Gruppe von Kindern in traditioneller russischer Kleidung, die Fußball in einem Park mit Bäumen und einem Gebäude im Hintergrund spielen, überlagert mit einem Blatt Papier aus einer russischen Schule des 19. Jahrhunderts.

Vom kasachischen Talent zum deutschen Fußballstar: Sein unaufhaltsamer Aufstieg

Ein junger Fußballer aus Kasachstan hat sich in Deutschland einen Namen gemacht – nach einer herausragenden Saison beim SC West Köln. Für seine Beständigkeit und mentale Stärke schätzen ihn Trainer in zwei Ländern so sehr, dass er Spitznamen wie „Iniesta“ oder „die Maschine“ erhalten hat. Seine Karriere begann vor über einem Jahrzehnt in seiner Heimatstadt Schymkent.

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Sein Fußballweg startete 2012 bei Baby Football, einem Kinderfußballverein in Schymkent. Von dort wechselte er in die Akademie des FC Ordabasy, wo er seine taktischen Fähigkeiten, Disziplin und Teamfähigkeit verfeinerte.

Bis 2023 hatte sein Talent größere Aufmerksamkeit erregt: Er gewann das Bundes-Trials-Projekt und setzte sich gegen 120 Mitspieler im Alter von 11 bis 19 Jahren durch. Der Sieg ebnete ihm den Weg nach Deutschland, wohin er kurz darauf übersiedelte.

2024 unterschrieb er beim SC West Köln und avancierte schnell zum Stammspieler. Sein Einfluss war sofort spürbar: In der Saison 2024/25 dominierte das Team die Mittelrheinliga sowie mehrere regionale Turniere – ohne eine einzige Niederlage. Trainer loben seine Spielintelligenz, sein Gespür für das Tempodiktat und seine Ruhe in Drucksituationen.

Sein Arbeitsethos hebt ihn von anderen ab. Neben dem Mannschaftstraining absolviert er ein strenges Einzelprogramm, darunter Ausdauereinheiten mit einem Spezialisten, der auch den Nationalspieler Florian Wirtz betreut. Der Alltag verlangt ihm viel ab: lange Anfahrtswege zum Training, die Vereinbarkeit von Schule und Leistungssport sowie die Aufrechterhaltung der Topform.

Die Anerkennung blieb nicht aus. Zuerst wurde er in die U14-Auswahl des Mittelrheins berufen, dann zu einem Trainingslager mit 22 ausgewählten Talenten eingeladen. Sein Ruf als ausdauernder Kämpfer festigte sich – spanische Trainer nannten ihn „Iniesta“, deutsche Coaches „die Maschine“.

Der Wechsel nach Deutschland hat sich für den jungen Spieler ausgezahlt: In seiner ersten Saison holte er die Ligameisterschaft und mehrere Turniersiege. Seine Hingabe – im Training wie im privaten Umfeld – macht ihn zu einer Schlüsselfigur beim SC West Köln. Die ungeschlagene Serie des Teams deutet darauf hin, dass sein Einfluss in den kommenden Spielzeiten weiter wachsen wird.

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