29 April 2026, 14:37

Vortrag zu Duisburger "Stolpersteinen": Erinnerungskultur lebendig halten

Mahnmal für Holocaust-Opfer in einem Stadtplatz mit einem Baum davor, einem Topf mit einer Pflanze, verstreuten trockenen Blättern und umgeben von Gebäuden, Fahrzeugen, Pfählen und Bäumen.

Vortrag zu Duisburger "Stolpersteinen": Erinnerungskultur lebendig halten

Vortrag über das "Stolpersteine"-Mahnmalprojekt am 10. November 2023 in Duisburg

Am 10. November 2023 findet in Duisburg ein Vortrag über das "Stolpersteine"-Projekt statt. Die Historikerin Dr. Marina Sassenberg führt durch die Veranstaltung und erläutert, wie diese kleinen Messingtafeln an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Die Teilnahme ist öffentlich, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung.

Der unter dem Titel "Stolpersteine im Pflaster" stehende Abend beginnt um 20:00 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26. Der Eintritt kostet fünf Euro; weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer +49 203 283-984617.

Jeder "Stolperstein" besteht aus einem zehn Zentimeter großen Kopfstein mit einer Messingplatte, in die Name, Geburtsjahr, Deportationsdatum und Todesort eines Opfers eingraviert sind. Über 300 dieser Steine sind in Duisburger Straßen eingebettet – sie sind Teil des künstlerischen Gesamtwerks von Gunter Demnig.

In ihrem Vortrag untersucht Dr. Sassenberg die Bedeutung der "Stolpersteine" für die Erinnerungskultur. Zudem thematisiert sie ihren Bezug zur Demokratie sowie die Herausforderungen, denen sie als Form des öffentlichen Gedenkens begegnen.

Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, ein einzigartiges Mahnmalprojekt kennenzulernen. Interessierte müssen sich im Voraus anmelden. Ziel des Abends ist es, das Verständnis dafür zu vertiefen, wie diese kleinen Markierungen die Geschichten derer bewahren, die der nationalsozialistischen Verfolgung zum Opfer fielen.

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