02 April 2026, 00:16

Lankhorst übernimmt CNH-Vertrieb und löst Deutz-Partnerschaft in Nordwestdeutschland ab

Ein Vintage-Plakat von Wiseman-Downs Co., Inc., das verschiedene Landmaschinen und Gartenzubehör zeigt, mit beschreibendem Text.

Lankhorst übernimmt CNH-Vertrieb und löst Deutz-Partnerschaft in Nordwestdeutschland ab

In Nordwestdeutschland vollzieht sich derzeit ein grundlegender Wandel im Vertrieb von Landwirtschaftsmaschinen. Das Unternehmen Lankhorst hat mit CNH einen langfristigen Vertrag unterzeichnet, um die Produkte der Marken Case IH und Steyr zu vertreiben und zu warten – und löst damit die bisherige Partnerschaft mit Deutz ab. Durch diesen Schritt sehen sich mehrere langjährige Händler mit Änderungen in ihren Verträgen und ihrer zukünftigen Rolle konfrontiert.

Mehr als ein Jahrzehnt lang wurden CNH-Marken wie Case IH und New Holland in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen von unabhängigen Familienbetrieben vertrieben. Händler wie Gebr. Lengerke in Oldenburg, Agrartechnik Schulte in Münster oder Raiffeisen-Technik Nordwest in Vechta prägten jahrzehntelang den Markt. Einige dieser Unternehmen, die teilweise seit den 1920er-Jahren bestehen, konzentrierten sich auf zentrale Agrarregionen wie das Münsterland, das Emsland und den Oldenburger Raum.

Künftig übernehmen Lankhorst und die Tochtergesellschaft Lankhorst Nord als exklusive A-Händler den Vertrieb von CNH in der Region. Zwar werden sie weiterhin Deutz-Maschinen warten, doch wie der Hersteller seine eigene Vertriebsstruktur neu aufstellen wird, bleibt vorerst unklar. Betroffen von der Umstellung sind unter anderem die etablierten Händler ABC Bruns, Mager & Wedemeyer sowie Kotte Landtechnik. ABC Bruns etwa hat die exklusiven Vertriebsrechte für New Holland verloren, behält jedoch noch einen 12-Monats-Vertrag, bevor die Zusammenarbeit vollständig endet.

Trotz der Umbrüche haben die betroffenen Händler zugesichert, während der Übergangsphase weiterhin Vertrieb, Ersatzteilversorgung und Service aufrechtzuerhalten. Die Branche beobachtet nun gespannt, wie Deutz sein Händlernetz nach dem Wechsel von Lankhorst neu ausrichten wird.

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Die Vereinbarung zwischen Lankhorst und CNH stellt eine bedeutende Neuordnung im Vertrieb von Landwirtschaftsmaschinen in Nordwestdeutschland dar. Die Händler müssen sich an neue Verträge anpassen, während Landwirte und Zulieferer auf Klarheit über die nächsten Schritte von Deutz warten. Wie reibungslos der Markt diese Veränderungen bewältigt, wird sich in der Übergangsphase zeigen.

AKTUALISIERUNG

CNH Expands Dealership Strategy: All Händler Must Now Carry All Brands

CNH is tightening its dealership network by requiring all partners to offer every brand in its portfolio. Key developments include:

  • Specialised dealers like Reise Landtechnik are now selling yellow Case IH machines despite no prior experience with combines or forage harvesters.
  • Smaller independent Händler who previously focused on single CNH brands (e.g. Steyr or New Holland) face pressure to expand their offerings.
  • This move reflects CNH's broader strategy to consolidate distribution through larger, multi-brand dealers across Germany.