Flughafen Mönchengladbach entwickelt sich zum Innovationszentrum der Luftfahrtbranche

Abdul Fechner
Abdul Fechner
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Ein Delta-Air-Lines-Boeing-777-300ER-Flugzeug auf dem Frankfurter Flughafen geparkt, umgeben von Fahrzeugen und Laternenmasten sowie Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.Abdul Fechner

Flughafen Mönchengladbach entwickelt sich zum Innovationszentrum der Luftfahrtbranche

Eine Delegation besuchte kürzlich den Flughafen Mönchengladbach (MGL), um sich über dessen wachsende Bedeutung als Innovationsstandort in der Luft- und Raumfahrt zu informieren. Im Mittelpunkt des Besuchs standen zwei Schlüsselunternehmen: The Exploration Company, bekannt für hochmoderne Metallverarbeitung, und die Rheinland Air Service GmbH, ein Spezialist für Flugzeugwartung. Beide Firmen unterstreichen die zunehmende Strahlkraft des Flughafens in diesem Sektor.

Erste Station der Delegation war The Exploration Company, ehemals Thrustworks GmbH. Dort informierte man sich über die Arbeit im Bereich der additiven Fertigung, bei der hochleistungsfähige Metallkomponenten für die Luft- und Raumfahrt sowie Spitzentechnologien hergestellt werden. Zwar blieben konkrete Details zu den Expansionsplänen seit der Übernahme 2023 begrenzt, doch die Expertise des Unternehmens in Hochleistungslegierungen stand im Fokus.

Anschließend besuchte die Gruppe die Rheinland Air Service GmbH (RAS), die ihre Dienstleistungen in den Bereichen Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugen vorstellte – ein weiterer Beleg für den Ruf des Flughafens als Kompetenzzentrum für technische Exzellenz.

Seit die Stadt Mönchengladbach 2018 die Betriebsführung des Flughafens übernommen hat, verzeichnet der Standort ein deutliches Wachstum. Die Zahl der Beschäftigten stieg um etwa 43 Prozent, aktuell sind dort 47 Unternehmen mit 829 Arbeitsplätzen ansässig. Dr. Ulrich Schüchhaus, Geschäftsführer des MGL, betonte die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens und dessen Innovationsbestrebungen. Sein Mitgeschäftsführer Andreas Ungar ergänzte, dass der Standort nicht nur hochwertige Arbeitsplätze schaffe, sondern auch die Zukunft der Luft- und Raumfahrt in Nordrhein-Westfalen mitgestalte.

Staatssekretär Paul Höller bezeichnete den MGL als ein "Zukunftslabor" der Branche. Er hob die idealen Rahmenbedingungen hervor, die der Standort für Fortschritte in der Luftfahrt bietet – von der Allgemeinen Luftfahrt bis hin zur Hochtechnologie-Produktion.

Der Besuch unterstrich den Wandel des Flughafens Mönchengladbach zu einem zentralen Luftfahrtcluster. Mit fast 900 Beschäftigten und einem klaren Fokus auf Innovation zieht der Standort weiterhin Investitionen und Fachwissen an. The Exploration Company und RAS stehen exemplarisch für den technologischen Aufschwung, der hier stattfindet.

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