Kölner Kampagne stellt Sicherheitsstrategien der Stadt radikal infrage
Kölner Kampagne stellt Sicherheitsstrategien der Stadt radikal infrage
Neue Kampagne in Köln stellt städtischen Sicherheitsansatz infrage
Eine neue Initiative in Köln hinterfragt mit der Kampagne "Sicherheit für alle" den Umgang der Stadt mit öffentlicher Sicherheit. Die Aktion richtet sich gegen die zunehmende Abhängigkeit von Überwachung und Polizeieinsätzen – insbesondere in Arbeitervierteln wie Kalk. Die Organisator:innen kritisieren, dass diese Maßnahmen vor allem migrantische Communities und Obdachlose ins Visier nehmen, statt soziale Grundprobleme anzugehen.
Anlass für die Kampagne war der Masterplan Kommunale Sicherheit, den Köln 2024 verabschiedete. Der Plan konzentriert sich auf Stadtteile wie Kalk und Ehrenfeld, wo Behörden vermehrt Razzien in Betrieben mit migrantischen Inhaber:innen durchführen. Kritiker:innen wie das Kampagnenmitglied Elia Lorber werfen der Politik vor, Sicherheitsmaßnahmen gezielt zur Kontrolle marginalisierter Gruppen einzusetzen – statt die Sicherheit aller zu verbessern.
Bei einer jüngsten Veranstaltung zum Gedenken an den rassistischen Anschlag von Hanau zog Kampagnensprecher Cuso Ehrich Parallelen zwischen der dortigen Gewalt und den Kölner Polizeistrategien. Ehrich betonte, dass Überwachungskameras und Streifen wenig genutzt hätten, um den Anschlag in Hanau zu verhindern – obwohl Betroffene zuvor um Hilfe gebeten hatten. Ähnliche Maßnahmen in Köln, etwa die 106 fest installierten Kameras der Stadt, bergen seiner Meinung nach die Gefahr, KI-gestützte Gesichtserkennung zu ermöglichen, ohne die Bevölkerung tatsächlich sicherer zu machen.
Die Kampagne schlägt ein alternatives Sicherheitsmodell vor: eines, das auf sozialer Absicherung und Vertrauen zwischen Anwohner:innen basiert. Kalk, oft als "Kriminalitätsschwerpunkt" abgestempelt, dient dabei als zentrales Testfeld. Die Initiator:innen wollen beweisen, dass echte Sicherheit durch Gemeinschaftsunterstützung entsteht – nicht durch verstärkte Überwachung.
Die "Sicherheit für alle"–Kampagne bleibt eine entschiedene Gegenstimme zu Kölns Sicherheitskurs. Angesichts weiterer Kamerainstallationen und häufigerer Razzien in migrantischen Betrieben bestehen die Organisator:innen darauf, dass Polizeiarbeit allein soziale Probleme nicht löst. Ihr Fokus liegt darauf zu zeigen, dass nachhaltige Sicherheit nur durch den Abbau von Ungleichheit gelingt – nicht durch den Ausbau von Überwachung.
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