Gil Ofarims gescheiterter Neuanfang im Dschungelcamp endet mit Platz Letzter

Mirja Vollbrecht
Mirja Vollbrecht
2 Min.
Ein Vintage-Plakat mit Eddie Foy, betitelt "The Earl and the Girl", mit einem zentralen Porträt eines Mannes und beschreibendem Text.Mirja Vollbrecht

Gil Ofarim entschuldigt sich still bei Dschungelcamp-Reunion-Show - Gil Ofarims gescheiterter Neuanfang im Dschungelcamp endet mit Platz Letzter

Gil Ofarims Auftritt bei Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! endete mit einer Kontroverse und einem letzten Platz in der internen Camp-Wertung. Der Sänger, der die Show als Neuanfang nutzen wollte, sah sich während der Dreharbeiten immer wieder der Kritik seiner Mitbewohner ausgesetzt. Sein Auftritt löste zudem Debatten über öffentliche Verantwortung und die Frage aus, ob Prominente eine zweite Chance verdienen.

Ofarim stieg 2023 in die Staffel ein, während die Nachwehen eines Antisemitismus-Skandals aus dem Jahr 2021 noch nachwirkten – ein Verfahren war 2023 nach einer finanziellen Einigung eingestellt worden. RTL inszenierte seine Teilnahme als Test für die Bereitschaft des Publikums zur Vergebung, doch eine klare Strategie, wie mit der Vorgeschichte umgegangen werden sollte, fehlte von vornherein.

Während der Show kam es zu Spannungen, als Jan Köppen Ofarim direkt mit seinen früheren Äußerungen konfrontierte. Der Sänger reagierte abwehrend und wiederholte frühere Aussagen, ohne neue Klarheit zu schaffen. Im Nachgang der Sendung entschuldigte er sich halbherzig für seine "unglückliche Wortwahl" – Kritiker monierten jedoch, dass es an echter Reue mangelte.

Köppen räumte unterdessen öffentlich ein, RTL habe versagt, Ofarims fragwürdige Aussagen während der Ausstrahlung zu korrigieren, und zeigte damit seltene Selbstkritik. Eva Benetatou hingegen verteidigte Ofarim und argumentierte, sein beharrliches Auftreten habe ihm bei manchen Zuschauern den Ruf eines "Königs" eingebracht. Doch bei der erneuten Abstimmung im Camp landete er erneut auf dem letzten Platz, während Hubert Feller den Titel für sich entschied.

Ariels anhaltende Angriffe auf Ofarim mögen dem Sänger paradoxerweise das Image des Underdogs verpasst haben, doch sein eigentliches Ziel – die Beschaffung von Startkapital für einen Neuanfang – blieb bis zum Ende der Show unklar.

Ofarim verließ den Dschungel, ohne dass die Kontroversen um seine Person eine klare Lösung gefunden hätten. Sein letzter Platz spiegelte die Skepsis der Mitbewohner wider, während RTLs Umgang mit der Situation gemischte Reaktionen auslöste. Am Ende bleibt offen, ob sein Auftritt die ersehnte Rehabilitierung brachte.

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