Kulturausschuss des Städtetags NRW verabschiedet langjährige Mitglieder und wählt neue Führung

Mirja Vollbrecht
Mirja Vollbrecht
2 Min.
Eine Gruppe von Menschen steht und sitzt in einem Raum mit einem Podium, einem Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho-Stadtrat tritt dem Stadtrat bei", mit Flaggen, einer Tafel, einem Feuerlöscher und Deckenleuchten an der Rückwand.Mirja Vollbrecht

Kulturausschuss des Städtetags NRW verabschiedet langjährige Mitglieder und wählt neue Führung

137. Sitzung des Kulturausschusses des Städtetags Nordrhein-Westfalen in Gütersloh

Diese Woche fand in Gütersloh die 137. Sitzung des Kulturausschusses des Städtetags Nordrhein-Westfalen statt. Rund 30 Vertreter aus Kommunen und Behörden kamen zusammen, um die künftige Zusammenarbeit in der Kulturpolitik zu beraten. Die Tagung stand zugleich im Zeichen des offiziellen Abschieds von zwei langjährigen Mitgliedern.

Gastgeber der Veranstaltung war der stellvertretende Vorsitzende Andreas Kimpel, Beigeordneter für Kultur und Weiterbildung der Agentur für Arbeit Gütersloh. In seiner letzten Sitzung vor dem Ruhestand begrüßte er die Teilnehmer und blicke auf seine Amtsjahre zurück. An seiner Seite schied auch der Ausschussvorsitzende Jörg Stüdemann, Stadtdirektor von Dortmund, nach jahrelanger prägender Arbeit aus. Gemeinsam hatten beide den Dialog zwischen Land und Kommunen in Fragen der kulturellen Teilhabe und der Förderung lokaler Einrichtungen gestärkt.

Im Verlauf der Sitzung informierte Dr. Michael Reitemeyer über aktuelle Entwicklungen der Landeskulturpolitik und hob die jüngsten Mittelaufstockungen für Theater und Orchester hervor. Nadine Lindemann und Dorothea Gregor stellten anschließend den Kulturrelevanz-Monitor vor, eine Studie, die das öffentliche Engagement und die gesellschaftliche Wirkung kultureller Angebote in Deutschland untersucht. Diskutiert wurde zudem die Unterstützung von Spielstätten, die Aufführungen veranstalten, ohne über eigene Ensembles zu verfügen.

Vor dem Ende der Sitzung wurde eine neue Führung gewählt: Cornelia Wilkens, Kulturdezernentin der Stadt Münster, übernahm den Vorsitz, während Ursula Platen aus Neuss zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt wurde. In seiner Abschiedsrede dankte Kimpel den Kollegen für die Zusammenarbeit und betonte die Bedeutung von Kultur als verbindendes Element für Identität und Zusammenhalt in den Städten.

Der Ausschuss geht nun unter der Leitung von Wilkens und Platen in die nächste Phase. Ihre Wahl folgt auf die jahrelange Arbeit von Kimpel und Stüdemann, die ein gestärktes Netzwerk für die Kulturpolitik in Nordrhein-Westfalen hinterlassen. Die nächsten Schritte knüpfen an die in Gütersloh geführten Diskussionen an – etwa zu Förderungsschwerpunkten und den Erkenntnissen des Kulturrelevanz-Monitors.

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