Grevenbroichs Wirtschaftsförderung bekommt mit Nadine Leonhardt neue strategische Führung

Eitel Trupp
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Eine Karte eines geplanten Wohnbaugebiets auf einem Blatt Papier, unterteilt in farblich gekennzeichnete Bereiche mit Beschriftungen und Texten, die Gebäude, Straßen und weitere Merkmale beschreiben.Eitel Trupp

Grevenbroichs Wirtschaftsförderung bekommt mit Nadine Leonhardt neue strategische Führung

Grevenbroich steht vor einem tiefgreifenden Wandel in der wirtschaftlichen Führung: Die Stadt plant die Fusion ihrer Wirtschaftsförderungsgesellschaft GFWS mit dem lokalen Versorgungsunternehmen SEG. Dieser Schritt folgt auf fünf Jahre kontinuierlichen Wachstums, angetrieben durch neue Industrieprojekte und Infrastrukturausbau. Nadine Leonhardt, ehemalige Bürgermeisterin mit langjähriger Erfahrung in der Wirtschaftsplanung, wird nach Abschluss der Fusion die operative Leitung der GFWS übernehmen.

Zwischen 2021 und 2025 verzeichnete Grevenbroich wirtschaftliche Fortschritte durch industrielle Expansion. Im Gewerbegebiet Fortuna entstand ein neues Logistikzentrum, und 2023 wurde ein großes Batteriewerk für Elektrofahrzeuge angesiedelt. Infrastrukturmaßnahmen wie der Ausbau der Autobahn A61 im Jahr 2022 und die Modernisierung des Hafens Grevenbroich-Nord 2024 schufen rund 1.500 Arbeitsplätze und stärkten den Logistikstandort.

Nadine Leonhardt bringt umfangreiche Expertise in ihre neue Position ein. Sie verfügt über einen Masterabschluss in Politikwissenschaft der Universität Trier und studierte international in Tokio und London. Bevor sie zur GFWS wechselte, war sie von 2020 bis 2025 Bürgermeisterin von Eschweiler, wo sie den wirtschaftlichen Wandel vorantrieb, Unternehmensnetzwerke ausbaute und die Innenstadt revitalisierte. Zuvor arbeitete sie an der FH Aachen und koordinierte dort bundesgeförderte Forschungsprojekte.

Durch die Fusion entfällt die eigenständige Geschäftsführerposition bei der GFWS. Wilfried Wissdorf bleibt Geschäftsführer der SEG, während Leonhardt die operative Arbeit der GFWS übernimmt. Bürgermeister Klaus Krützen begrüßte ihre Berufung und hob ihre Kompetenzen in Strukturplanung und Projektmanagement hervor.

Leonhardt betonte, sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren. Ihr Fokus liege auf der Entwicklung nachhaltiger Wirtschaftsstrategien für die Zukunft Grevenbroichs.

Die Zusammenlegung von GFWS und SEG markiert einen strategischen Wechsel in der wirtschaftlichen Steuerung der Stadt. Mit Leonhardt an der Spitze der Wirtschaftsförderung will Grevenbroich an die jüngsten Erfolge in Industrie und Infrastruktur anknüpfen. Ihre Erfahrung in öffentlicher Verwaltung und Strukturplanung soll künftige Projekte und Partnerschaften prägen.

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