Said El Malas Zukunft beim 1. FC Köln: Zwischen Formkrise und Transferpoker mit dem FC Bayern

Rotraut Döring
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Eine alte deutsche Banknote mit einem Gebäude darauf, mit dem Text "Bundesliga" und einem Logo unten, vor einem weißen Hintergrund.Rotraut Döring

Said El Malas Zukunft beim 1. FC Köln: Zwischen Formkrise und Transferpoker mit dem FC Bayern

Die Zukunft von Said El Mala beim 1. FC Köln bleibt ungewiss, während die Transfergerüchte um den Spieler nicht abreißen. Der 23-jährige Flügelspieler, dessen Vertrag noch bis 2030 läuft, hat sowohl das Interesse von Brighton & Hove Albion als auch des FC Bayern München geweckt. Seine jüngste Formschwäche und ein angespanntes Verhältnis zu Trainer Lukas Kwasniok heizen die Diskussionen weiter an.

El Mala hatte die Bundesliga-Saison 2025/2026 stark begonnen: Bis zum 16. Spieltag erzielte er sieben Tore und bereitete drei weitere vor. Damit war er zu diesem Zeitpunkt Kölns bester Torschütze – eine Leistung, die an seine beeindruckende Vorsaison anknüpfte, in der er in elf Einsätzen elf Treffer markiert hatte. Doch seit Mitte Januar 2026 stockt seine Entwicklung: In seinen letzten sechs Spielen blieb er ohne Torbeteiligung oder Vorlage.

Seine Schwierigkeiten zeigten sich besonders deutlich in der 1:4-Niederlage gegen den VfB Stuttgart am 14. Februar, als er zunächst auf der Bank saß und nach seiner Einwechslung nur 90 Ballkontakte verzeichnete. In dieser Saison wurde er in 13 von 22 Bundesliga-Partien lediglich eingewechselt – ein Zeichen für seine reduzierte Rolle.

Brighton hatte sich bereits im Sommer 2025 nach El Mala erkundigt und im Wintertransferfenster erneut Interesse signalisiert. Sportdirektor Thomas Kessler lehnte die Angebote jedoch ab, um den Kader zu stärken und möglicherweise später eine höhere Ablösesumme zu erzielen. Auch der FC Bayern München gilt mittlerweile als potenzieller Interessent und soll den Spieler als Alternative zu Luis Díaz im Blick haben.

Das Verhältnis zwischen El Mala und Kwasniok gilt als angespannt, was die Unsicherheit weiter verstärkt. Da sein Vertrag keine Ausstiegsklausel enthält, behält der 1. FC Köln die volle Kontrolle über einen möglichen Wechsel.

El Malas Situation verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen der Verein steht: zwischen Kaderstabilität und finanziellen Chancen abzuwägen. Seine jüngste Leistungsflaute und das anhaltende Interesse aus der Premier League sowie der Bundesliga deuten darauf hin, dass die Diskussionen um seine Zukunft noch eine Weile andauern könnten. Vorerst gibt sein langfristiger Vertrag dem Klub jedoch die volle Entscheidungshoheit.

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